In engem Zusammenhang mit der Sprach- und Gesprächserziehung steht die Aufgabe, den Kindern die Begegnung mit Literatur zu ermöglichen. Durch Bilderbücher, Geschichten, Märchen, Theaterstücke, Sachbücher, Reime, Gedichte, Rätsel, Zungenbrecher, etc. wird bei den Kindern die Freude und das Interesse am Zuhören geweckt, sie lernen, Texte zu verstehen und Texte zu sprechen sowie Texte in Handlung (Spiel) umzusetzen.

 

Besonders beliebt ist der Geschichtenkasten.
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Um bei den Kindern zunächst die Neugierde an einem neuen Thema zu wecken, wird durch den Geschichtenkasten eine außergewöhnliche fast meditative Stimmung erzeugt. Wir setzen uns im Yogaraum im Kreis auf den Boden. In der Mitte steht, unter bunten Chiffontüchern verdeckt, ein Geschichtenkasten, in dem sich oft auch Utensilien passend zu den Erzählungen befinden. Daneben steht das

Glockenspiel. Der Raum wird verdunkelt und eine Kerze angezündet, sobald das Glockenspiel ertönt, herrscht Ruhe, da erst begonnen wird, wenn alle Kinder bereit sind, zuzuhören. Wortmeldungen müssen durch Handzeichen angekündigt werden. Die Frage “Wo kommen Geschichten eigentlich her?” (man kann sie sich ausdenken, erzählt bekommen, sich aus Büchern vorlesen lassen, später sogar selber

lesen) und deren Beantwortung steht oftmals im Mittelpunkt.