• Miteinander sprechen
  • Einer Sache angemessen sprechen und sich klar ausdrücken können
  • Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle zum Ausdruck bringen
  • Gehörtes wahrnehmen und verarbeiten können
  • Grammatikalisch richtig sprechen
  • Über Sprache nachdenken

 

Sprachförderung geschieht durch:

 

  • Das Sprachhandeln in allen Spiel- und Lernsituationen, dem Miteinandersprechen, Plaudern, Berichten über Erlebtes und dem Nachfragen Bei Nichtverstehen
  • Themengebundene Gespräche
  • Darstellendes Spielen
  • Den Umgang mit Literatur (Bilderbücher, Vorlesebücher, Märchen und erzählte Texte)
  • Zuhören und Lauschen auf Sprache (z. B. Lausch-Logicals), Klänge und Geräusche
  • Reagieren auf Anweisungen und Arbeitsaufträge (Aufmerksamkeitsspiele)
  • Übungen zur Verbesserung des Wortschatzes und Satzbaus (→ Bilderrätsel, Pantomime, Zuordnung von Bildern und Begriffen, Benennen und Vergleichen von Gegenständen, Richtigstellung von
  • Fehlerbildern)
  • Übungen zur Förderung psychomotorischer Fertigkeiten (z. B. rhythmisches Sprechen und Singen, Sprechzeichnen, Spiellieder, Zungenbrecher, Flüsterspiele)
  • Übungen zum deutlichen (Grammatik!) Sprechen (z.B. mit dem Hörlogico-Programm)

In engem Zusammenhang mit der Sprach- und Gesprächserziehung steht die Aufgabe, den Kindern die Begegnung mit Literatur zu ermöglichen. Durch Bilderbücher, Geschichten, Märchen, Theaterstücke, Sachbücher, Reime, Gedichte, Rätsel, Zungenbrecher, etc. wird bei den Kindern die Freude und das Interesse am Zuhören geweckt, sie lernen, Texte zu verstehen und Texte zu sprechen sowie Texte in Handlung (Spiel) umzusetzen.

 

Besonders beliebt ist der Geschichtenkasten.
(Details unter "weiterlesen...")

Hier gilt der Grundsatz: “Vom Groben zum Feinen”. Das Einüben feinmotorischer Fähigkeiten bildet über die Grobmotorik (Sport, motopädagogische und kinesiologische Elemente, Eutonie, Umgang mit veränderbarem Material wie Knete, Zeitungen…) einen Schwerpunkt der Vorklassenarbeit.

Der Lese- und Schreiblehrgang wird nicht in die Vorklasse vorverlegt, sondern hierfür soll die Basis geschaffen werden. Dazu dienen Übungen zur Schulung im Bereich visueller und phonologischer Wahrnehmungsfähigkeiten, ebenso zum Symbolverständnis und Sprechvermögen sowie zur Förderung visuomotorischer Fähigkeiten.

 

Beispiele:

 

  • Visuelle Wahrnehmung
    • Bewegungen nachahmen
    • Gestik und Mimik deuten
    • Formen und Farben unterscheiden
    • Figuren und Formen nachlegen
    • Reihen nachlegen bzw. ergänzen
    • Gleiches erkennen
    • Unterschiede finden
    • Einzelteile zu einem Ganzen zusammensetzen
    • Raum- und Lagebegriffe verstehen
    • Lageveränderungen erkennen

 

  • Phonologische Wahrnehmung
    • Laute erkennen und nachahmen
    • Geräusche erkennen und nachahmen
    • Geräusche lokalisieren
    • Klanggeschichten erfinden
    • Unterschiede hören (laut: leise, hoch: tief)
    • Wortklänge unterscheiden
    • Silben klatschen
    • Reimwörter finden
    • Anfangs- und Auslaute identifizieren
    • Ähnlich klingende Wörter (Minimalpaare) erkennen
    • Woraus besteht ein Satz? (Laute → Silben → Wörter → Sätze)

Der Vorklassenunterricht zielt nicht auf das “Rechnen lernen” ab, sondern versucht, handlungsorientiert z. B. durch Umschichten von Teilen, Perlen auffädeln, eine Mengenvorstellung (Mengeninvarianz) aufzubauen um den Zahl- und Mengenbegriff zu schulen. Im täglichen Miteinander und durch pädagogisches Geschick werden täglich Möglichkeiten aufgegriffen, die Kinder zu einem altersgemäßen Zahl- und Mengenbegriff hinzuführen.

 

Würfelspiele, Mengenzuordnung-Spiele, Mini-LÜK und Kartenspiele dienen der fördernden Vertiefung in der mathematischen Früherziehung.